Himalaya Leiterschaftskonferenz

Kurzvideo Himalaya Leiterschaftskonferenz, 31. März - 4. April 2009

Reisebericht

Den Himalaja erschüttern

Es wollten über 700 Leiter an die Konferenz kommen. Sie kamen aus Bhutan (wo es verboten ist öffentlich über Jesus zu sprechen), Nepal, Sikkim, Darjheeling und West Bengal. Da wir nicht genügend Finanzen hatten und keine grösseren Räumlichkeiten mieten konnten, mussten sie mehr als 200 Leiter absagen und so kamen schlussendlich etwa 500 an die Konferenz. Das Thema war „Fruchtbarkeit im Dienst“.

Es war gewaltig, wie Gottes Gegenwart vom ersten Tag der Konferenz spürbar präsent war und diese Pastoren eine Offenheit an den Tag legten, die für Leiter doch eher unüblich ist. Denn es waren nicht nur die eigenen Leiter dort, sondern auch solche von den Baptisten, Pfingstlern und anderen. Der Dienst von Tom hat bisher 96 eigene Gemeindegründer im Himalaja ausgesandt, die auch von ihm unterstützt werden. Wir helfen im Moment da mit und wollen sehen, dass wir noch viele mehr aussenden können. Wir können dadurch wirklich einige Nationen im Himalaja erschüttern und für Jesus auf den Kopf stellen!

Dämonen manifestieren; Jesus wird verherrlicht!

Wir predigten nicht nur, sondern hatten auch einen Gruppenworkshop und Fragestunde. Doch was auch immer wir lehrten, der Heilige Geist bestätigte diese Botschaften zum Teil so massiv, dass wir alle auf den Knien waren und weinten, weil Gottes Geist anfing zu wirken. Oder dann geschah es auch, dass Dämonen manifestierten und einige dieser Leiter noch Befreiung erlebten. Oft kam es mir vor, wie Jesus, als er jeweils in der Synagoge predigte und genau diese Dinge geschahen. Wenn Menschen noch mehr Gebet um Befreiung brauchten, als nur ein kleines „In Jesu Namen sei frei!“... dann war David Taylor immer zur Stelle und nahm sich diesen Leitern an, bis sie ganz frei wurden und einen Durchbruch erlebten.

So war es auch an dem letzten Tag, als sich ein Junge so nebenbei bekehrte, dessen Eltern in der Zauberei waren. Sie nahmen ihn mit an die Konferenz und David fing an mit einer Gruppe von Leuten in einem Raum neben an für Befreiung zu beten. Es war nicht so einfach. Oft schlief er ein und war ganz weg, weil die Dämonen so stark waren. Oder aber er manifestierte, konnte kaum mehr laufen und die Dämonen wollten angreifen. Doch Jesus hat den Sieg und er erfuhr mehr und mehr Befreiung, bis er schliesslich einen ganz offenen Blick hatte und in Freiheit am Abend sogar mithelfen konnte, als wir den Leitern dienten.

Heilungen wie zu Jesu Zeiten

Ich war bereits ein bisschen müde an diesem Nachmittag und wollte David einfach ein bisschen assistieren bei der Befreiung und einige Photos machen. Denn ich hatte jeden Tag einige Male gepredigt und für Menschen gebetet und gedient. Dazu kam, dass wir täglich nur ca. 5-6 Stunden Schlaf hatten, da wir immer irgendwie dran waren. So schaute ich immer mal wieder rein bei der Befreiungssession und gab einige Kommentäre ab und dann wollte ich wieder gehen. Doch im Treppenhaus ausserhalb des Raumes, wo der Befreiungsdienst stattfand hatte sich eine „Healing Line“ gebildet. Dort standen alle Kranken, die warteten, dass für sie jemand um Heilung betete.

Da niemand anders Zeit hatte für diese Leute zu beten und ich gerade frei war, konnte ich mich nicht zurückhalten und fing an für die Menschen dort zu beten, obwohl ich total müde und erschöpft war. Aber vielleicht war das gerade gut, denn ich war mir sicher, dass nur Gott ein Wunder tun konnte... ich war viel zu erschöpft dafür. Die erste Frau hatte einen komplett kaputten Rücken. Alles war verformt und wenn ich nicht meine Hand dort aufgelegt hätte, hätte ich dies nicht für möglich gehalten.

Als ich für die Frau betete spürte ich wie meine Hände warm wurden und Kraft zu fliessen begann. Doch leider erlebte sie nicht eine sofortige Wiederherstellung. Dann kam ein Junge, der auf dem einen Ohr nichts hörte. Ich betete und sagte: „Hörst du nun etwas?“
„Nein, ich höre nichts.“
Ich betete nochmals und fragte wieder:
„Und jetzt? Hörst du was?“ Ich schnippste mit meinem Finger.
„Ja, ein bisschen, aber so wie aus der Ferne.“
Ich betete weiter.
„Und jetzt?“ Ich schnippste nochmals vor seinem Ohr.
Ich höre es klar!“ erwiderte er!
„Gleich wie beim anderen Ohr.“ Ich testete beide Ohren.
„Ja, genau gleich!“
„Halleluja, du bist geheilt. Geh und preise den Herrn.“

Wir standen in diesem Treppenhaus und Gott begann etwas zu tun. Einige fielen um unter der Kraft und ich wusste nicht was passierte. Dann hatte ich manchmal niemanden der übersetzte und so wusste ich nicht genau was ging. Doch bei einem anderen Jungen geschah auch etwas das mich ermutigte. Er sah fast nichts auf beiden Augen. Zwar hatte er Licht und sah ein bisschen was, doch er konnte Menschen wie mich nicht genau erkennen. So betete ich auch für ihn und nach ein paar Minuten sagte er: „Ich kann nun alles klar sehen!“ Sein Augenlicht wurde komplett wiederhergestellt!Halleluja!

Gott wirkte mitten in diesem Treppenhaus und wir waren einfach nur überwältig von seiner Gnade und Grösse! Es kam eine Barmherzigkeit und ein Gefühl in mich, wo ich nicht mehr die Wunder sehen wollte, sondern einfach, dass Gott diesen Menschen Heilung schenkt und ihnen begegnet. Denn sie haben kein Geld für Ärzte oder sonst irgend eine andere Möglichkeit. Sie haben einfach nur JESUS ihren Erlöser und Heiler. Und als ich so betete, spürte ich einfach, wie ER selber diesen Menschen begegnen wollte. JESUS ist wahrhaftig auferstanden und lebt!

Aussendung und Ordination

Am letzten Abend durften wir dann noch die rund 30 Bibelschüler, denen ich zusammen mit Manuel zwei Monate zuvor gedient hatte, noch zum Dienst ordinieren. Es war ein gewaltiger Abend und Gott hatte nochmals seine apostolische Salbung ausgegossen. Als Tom und wir alle anfingen zu beten, da kam der Heilige Geist nochmals in Kraft und es blieb kein Auge trocken und im Saal sah es aus als ob eine Bombe eingeschlagen hatte. Dies war der krönende Abschluss und diese Leiter gingen neu gestärkt wieder auf das Missionsfeld zurück, wo täglich viele Menschen Jesus Christus aufnehmen (zum Teil unter Verfolgung) und die Gemeinden wachsen und das Königreich Gottes ausgeweitet wird!

Wir hatten in der Tat keine ruhige Minute und auch auf der Rückfahrt, als wir in Delhi zwischenlandeten und eine Nacht dort verbringen mussten, wartete eine Gruppe von Menschen auf uns. Bibelschüler, die auch ordiniert werden sollten, Weisenkinder und viele andere! David und ich durften auch dort predigen, bei der Ordination dabei sein und für die Kranken beten. Und wiederum stellte Gott sich zu seinem Wort und Menschen wurden gesund! Halleluja!

Dies ist ein kurzer Reisebericht und ein Dankeschön für alle Gebete und auch finanzielle Unterstützung. Die Arbeit in Indien, Nepal, Bhuthan und Tibeth geht weiter und dehnt sich nun auch auf andere Nationen aus. Denn die Himalaja Leute sind Missionare und gehen nun auch in andere Länder! Halleluja, das ist die apostolische Salbung. Denn es st nicht genug die eigenen Leute zu erreichen, sondern es muss von dort auch weiter gehen!

Danke für alle Eure Liebe, Segen und Mithilfe! Mögen der Herr Sein Feuer neu in Eure Herzen ausgiessen, damit die Auferstehungskraft durch Eure Leben sichtbar wird!