Ein Heilungswunder

Ian's Zeugnis

Ian RobertsonBevor ich an der GMR Konferenz in der Schweiz teilnahm, das war im September 2007, wurde bei mir Diabetes diagnostiziert. Doch ich weigerte mich, das zu akzeptieren, da ich an göttliche Heilung glaube. Während der Konferenz trafen wir unsere Schwester im Herrn, Doktor Elizabeth Grimshaw, die mich davon überzeugte, zu Hause einen Arzt aufzusuchen, weil ich solch zittrige Hände hatte.

Ich ging zum Art und der lies mich die üblichen Bluttests machen. Im September 2008 bekam ich einen Anruf von meinem Bruder, der in England wohnt und er sagte mir, er hätte vom Herrn gehört, dass ich von den Ärzten einen schlimmen Bericht bekommen würde, doch er sagte, Gott habe es im Griff und er habe das letzte Wort. Einige Tage später bekam ich den Bericht vom Arzt, mit der schlechten Nachricht, dass ich Krebs in meiner Leber, drei Tumoren und auch Leberzirrhose hätte. All dies wurde ersichtlich auf dem Ultraschall und CT und MRI welches sie gemacht hatten.

Im Oktober 2008 hatte ich einen Termin bei Edinburgh Royal Infirmary, bei einem Spezialisten, genannt E.L. Hidalgo. Herr Hidalgo sagte mir, es sei sehr dringend und ernst. Die Situation war sehr niederschmetternd, da ich wegen der schlechten Verfassung meiner Leber keine nicht mehr operiert werden konnte. Aber er wollte bei mir eine neue Behandlungsmethode ausprobieren, die sich Chemo-Embolisation nennt. Das ist ein Verfahren, bei dem die Zufuhr von arteriellem Blut von dem Bereich des Leberkrebses abtrennt. Die drei verschiedenen Typen von Medikamenten werden dann in den isolierten Bereich, direkt in den Tumor injiziert.

Dies würde mindestens 5 Behandlungen brauchen, da sie nicht alles auf einmal tun konnten.

Im November 2008 wurde ich für die erste Behandlung aufgeboten. Ich war von 15.00 Uhr bis 18-00 Uhr im Operationssaal. Für die Behandlung hatte ich eine Lokalanästhesie uns so konnte ich während der Behandlung mit dem Arzt sprechen. Während ich die Anästhesie bekam, fragte mich die Ärzte, ob ich schon jemals zuvor in solch einer Situation gewesen sei. Ich sagte ihnen, dass ich Jahre zuvor einen doppelten Leistenbruch gehabt hätte.

Als ich gefragt wurde, wie dies gegangen sei, antwortete ich, dass ich glaube, der Chirurg hätte eine Seite operiert und der Assistenzarzt die andere Seite. Als sie mich fragten, wer bessere Arbeit geleistet hätte, sagte ich: der Assistent! Ich erzählte ihnen dies um ihnen klar zu machen, dass wer auch immer der liebe Gott vorgesehen hatte, meine Behandlung durchzuführen, es genau die richtige Person sei. Er würde die Person führen und leiten und ich hatte keine Angst und wusste mich in sicheren Händen. Wenn du nach der Behandlung in die Station zurückgebracht wirst, dann musst du 5 Stunden flach auf dem Rücken liegen und darfst nicht einmal den Kopf hochheben und das während 24 Stunden. Alles aus Angst vor inneren Blutungen.

Um Mitternacht, als die Wirkung der Anästhesie nachliess, fühlte ich mich sehr schlecht und es war, als würde ich einen tiefen Abhang hinunterrutschen. Während ich so auf meinem Rücken lag, sah ich in meinem linken Augenwinkel, wie Dunkelheit und Tod sich an mich heranschlich. Schwärze kam bis zu meinem Mund und ich dachte, mein nächster Atemzug wäre mein letzter. Als ich so ums Überleben kämpfte, schaute ich auf die andere Seite und sah in meinem rechten Augenwinkel, ein helles Licht. Ich rief sofort meinen Retter, Jesus um Hilfe und ich hörte ihn gerade in dem Moment sagen, dass alles gut sei und dass er mich in seiner Hand habe.

In diesem Moment sagte er mir, dass wir nicht empfangen, weil wir zu stolz sind um zu bitten. Er erinnerte mich an die Stelle wo es heisst: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“

Wenn wir ans Ende von uns selber kommen, wenn es hart auf hart kommt und wir uns komplett dem Herrn hingeben müssen, dann sehen wir, wie seine Zeichen und Wunder passieren.

Zu diesem Zeitpunkt spürte ich plötzlich seine Gegenwart und er berührte mich. So wie es in dem einen Lied heisst: „Gebunden unter schweren Lasten…in Trauer und unter Schmerz, dann hat mich die Hand von Jesus berührt und ich bin nicht mehr derselbe. Oh ja, er hat mich berührt und oh, die Freude füllt meine Seele. Etwas ist geschehen und jetzt weiss ich, er hat mich berührt und mich ganz gemacht.“

Ich glaube die Worte dieses Liedes wurden in mir lebendig in mir und in meinem Körper.  Alles geschah wie gleichzeitig. Wie es in diesem Lied heisst: “Wende deine Augen zu Jesus und schaue in sein wunderbares Gesicht, dann werden die Wege dieser Welt unwichtig, in dem Licht seiner Herrlichkeit und Gnade.“

Das Wichtigste war, als der Herr mich berührte und zu mir sprach, da erlebte ich seine Kraft und seine Salbung, welche Worte kaum beschreiben können. Wir sagen in Schottland: “Es muss selber erlebt und nicht weiter erzählt werden.” (It is better felt than telt) Was ich damit meine, es ist weitaus besser die Salbung und Gegenwart des Herrn zu spüren, als darüber zu sprechen.

Ich spürte ihn wie er meine rechte Hand fest in die seine nahm – wie ein Schraubstock zog er mich aus der Dunkelheit. Er sagte mir, dass er mich niemals verlassen würde. Als ich spürte wie er mich hochzug, fühlte es sich so an, als würde ich auf Adlersflügel emporgehoben und ich wurde über die Welt hinausgehoben. Ich fragte den Herrn, wo er mich hinbringen würde und er sagte, dass dies unten die Welt sei, doch er habe die Welt überwunden und obschon ich in der Welt sei, sei ich nicht von dieser Welt.

Ich war jetzt mit ihm gesetzt in himmlische Orte, zur Rechten des Vaters. Ich war ein Botschafter, der durch die Welt ging. Er sagte mir, er habe den Preis bei Golgotha bezahlt, indem er sein Blut für mich vergossen habe und er teilte mir mit, wie sein Blut mich gereinigt hat. In diesem Moment konnte ich die reinigende Kraft in meinem Blut spüren, es waren nicht nur leere Worte. Nein, ich konnte dir Kraft richtiggehend in meinem Blut spüren, als er so zu mir sprach. Er sagte mir, wer wolle meine Füsse auf den festen Fels stellen. Er bat mich meinen Mund zu öffnen und von dem Fels zu trinken. Als ich das tat spürte ich wie die Kraft, die Jesus von den Toten hatte auferstehen lassen, meinen Körper füllte.

Genau da empfing in meine Heilung. Danach führte er mich an einen kristallklaren Fluss. Ich fragte ihn, was das für ein Fluss sei und er antwortete mir, das sei der Fluss des Lebens und der Tod könne da nicht hinkommen. Dann stellte er mich in diesen Fluss. Als er über mich floss, konnte ich sehen, wie mein Körper von oben bis unten gereinigt wurde. Ich sah und spürte, wie der Dreck und die Sünde, der ganze Schmutz ein für allemal aus meinem Körper gewaschen wurde. Ich fühlte mich wie eine neue Schöpfung!

Ich bin mir nicht sicher wie lange es dauerte, aber es passierte in der Nacht. Ich fühlte mich vollkommen friedlich und sicher. Am Morgen fragte mich der Patient im anderen Bett, wie ich mich fühle. Jetzt fühlte ich mich gut, aber in der Nacht war es mir wirklich schlecht gegangen. Ich hatte gedacht, ich würde den Morgen nicht erleben. Mein Bettnachbar war verärgert, dass ich keine Schmerzmittel verlangte. Er informierte die Nachtschwester und sie war auch verärgert, dass ich keine Schmerzmittel verlangt hatte. Ich antwortete, dass sie zu beschäftigt gewesen seien, aber dass der Herr mich besucht hätte. Dann bat ich um Schmerzmittel, einfach um ihnen einen Gefallen zu tun. Die Nachtschwester gab mir zwei Paracetamol und zwei Morphintabletten, welche ich sofort zu mir nahm. Als die Tabletten in meinen Magen kamen, fing ich an mich fürchterlich schlecht zu fühlen. Also sagte ich, ich wolle keine Schmerzmittel mehr. In dem Moment hörte ich eine Stimme sagen, dass Gott mich geheilt habe, nicht die Ärzte oder Tabletten.

Während dieser Tag fortschritt, ging es mir immer besser und am folgenden Tag wurde ich entlassen. Anfangs Januar ging ich zurück ins Spital für einen Ultraschall, und sie waren sehr erfreut über die Resultate und sie dachten, dass sie jetzt die Dinge im Griff hätten. Sie gaben mir für die folgende Woche einen Termin, damit die anderen Tumoren behandelt werden könnten. Als ich dann zu dieser Behandlung ging, fühlte ich mich sehr gut und wusste, dass ich geheilt sei. Als ich im Operationssaal war, sagte mir der Arzt, dass er nichts zum Behandeln finden könne und nach zehn Minuten war ich wieder im Stationszimmer. Am nächsten Morgen wurde ich entlassen.

Im März 2009 ging ich noch einmal ins Spital für einen Untersuch und sie sagten mir dort, sie seien immer noch sehr positive überrascht über die guten Resultate und sie hätten es im Griff. Ich teilte ihnen mit, dass ich nach Wales an eine christliche Retraite fahren würde und sie gaben mir grünes Licht dafür. Es stand dem nichts im Wege. Sie boten mich für den kommenden Juli noch einmal für einen Untersuch auf.

In dieser Zeit fuhr ich meilenweit in verschiedene Kirchen und gab mein Zeugnis. Ich ging wandern in den Hügeln und fühlte mich sehr gut. Mein Befinden war besser denn je.

Am 12 Juni 2009 bekam ich einen Anruf von der Edinburgh Royal Infirmary. Sie boten mich für den Dienstag, 16 Juli auf, um eine weitere Behandlung zu bekommen .Ich ging also dort hin und sie bereiteten mich vor auf die Behandlung, die am Mittwoch stattfinden sollte. Als ich mit dem medizinischen Team sprach, sagten sie mir, wie sehr sie mit meinen Fortschritten durch die Behandlung zufrieden seien und sie dachten, sie würden die Oberhand behalten, indem sie mir eine erneute Behandlung gäben. Ich war nicht einverstanden und sagte, dass der Herr mich geheilt habe und ich mich gut fühle. Ich willigte ein einen Ultraschall zu machen um zu sehen, ob ich die Behandlung machen müsse oder nicht.

Am Mittwochmorgen bereiteten sie mich für den Operationssaal vor und ich bat noch einmal um einen Ultraschall. Der Professor und die Chirurgen kamen und ich sprach mit dem Professoren und sagte ihm, dass ich glaube, Jesus habe mich geheilt. Ausserdem sei ich informiert worden, dass die Chemo-Embolisation alles abtöten würde, womit sie in Kontakt käme und falls ich geheilt sei, dann würde es mich töten. Ich war nicht bereit das in Kauf zu nehmen.

Also willigten sie schlussendlich doch ein, einen scan vorzunehmen. Sie setzten mich in einen Rollstuhl und liessen mit dreiviertel Stunden im Korridor stehen. Als ich dort im Korridor sass – anstatt wütend zu werden – betete ich für das Personal, dass der Herr ihnen vergebe und wenn sie nicht auf mich hören, dass sie doch auf den Herrn hören würden, dass ich geheilt sei.

Ich wurde für den Scan zugelassen und dann wurde ich wieder ins Stationszimmer gebracht. Ich musste warten, bis ich in den Operationssaal gebracht würde. Ein wenig später kam Herr Hidalgo ins Zimmer und bat mich um Vergebung für die schlechte Behandlung, die ich bekommen hätte. Er und der Professor hatten sie die Resultate des Scans angesehen und sie sahen, dass der Krebs und die Tumore tot waren. Die Behandlung wurde abgebrochen und ich war frei sofort nach Hause zu gehen. Erst im Dezember würden sie noch einmel einen Scan machen.

Preist den Herrn!!!

Dies sind die Notizen von dem Entlassungsformular, welches Ian bekam, als er jeweils aus dem Spital entlassen wurde.

Im November wurde diagnostiziert: Hepatobiliary Carcinoma. Leberzirrhose  Liver aufgrund von Stoffwechselsyndrom. Die Behandlungsmethode: Chemo-Embolisation bei linkem Leberlappen.

Januar: zugelassen für Chemo-Embolisation beim linken Leberlappen, nichts zu Behandeln gefunden.

Juni: zugelassen für Chemo-Embolisation, wurde abgesagt. Scan beweist, dass Ian geheilt ist und es nichts zu behandeln gibt!

Wir möchten die Gelegenheit nutzen um euch und der Kirche für eure Gebete und Liebe während dieser Zeit zu danken. Wir spürten die Nähe von euch allen in unserem Geist!

Ian und Yvonne Robertson