Die Enden der Erde erreichen

Liebe Freunde

 

Die Enden der Erde erreichen

Matthäus 28, 19-20 „Darum geht hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie haltenMirik India alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Hast Du Dich schon mal gefragt, wo denn das Ende der Welt ist? Viele sagen Neuseeland sei das Ende der Welt oder irgendein anderer abgelegener Ort. Doch rein natürlich betrachtet, sind die Bergvölker doch effektiv am Ende der Welt, respektive am weitesten weg von der Erde, oder? ;-)

Eine kleine Follow Him Gruppe ist gerade eben aus den Nationen des Himalayas zurückgekehrt und wir sind einfach begeistert von dem was Gott dort am Tun ist! Wir durften effektiv Zeugen davon sein, wie unerreichte Völkergruppen mit dem Evangelium erreicht werden!

Wir hatten zuerst eine dreitägige Leiterkonferenz in Mirik, das bereits im Himalaya gelegen ist und noch zu Indien gehört (Provinz Westbengal). Dann ging es eine Tagesreise über Stock und über Stein per Bus weiter nach Bhutan, wo wir in einigen Untergrundkirchen dienen durften. Von dort flogen wir dann nach Kathmandu, wo wir ein apostolisches Netzwerk von jungen Leitern trafen, die gerne mit uns zusammen arbeiten möchten.

Mirik InidaKommt herüber und helft

Seit einigen Jahren ist mir ein junger Mann, der damals der erste Christ eines Kanibalenstammes war, auf dem Herzen. Als ich ihn zum ersten Mal getroffen habe, spürte ich einfach eine Verbindung zu ihm. Doch eine Zusammenarbeit schien damals nicht möglich. In den letzten Jahren ist seine Gruppe gewachsen und sie haben über 50 neue Gemeinden dort gegründet. Nun wollen sie Hilfe und so bekam ich eine Anfrage, ob wir nicht helfen könnten, damit diese Bewegung gesund weiter wachsen kann.

Dies war einer der Hauptgründe unseres Einsatzes im Himalaya. Wir wollen unserem Mandat gerecht werden und mithelfen, dass die unerreichten Völkergruppen das Evangelium hören und Jesus Christus kennen lernen. Da wir in unserer letzten Bibelschule in Thailand jedoch auch Studenten aus Bhutan und  dem indischen Himalaya hatten, lag es nahe, dass wir dies mit dem Besuch in Nepal verbinden, denn auch von diesen wurden wir angefragt um weitere Zusammenarbeit.

Es gibt im ganzen  Himalaya Hunderte von unerreichten Völkern. In Nepal allein sind gemäss Joshua Project von 377 Völkergruppen nur gerade 26 mit dem Evangelium erreicht worden. Die restlichen 351 gelten noch als unerreicht! In Bhutan haben wir 35 Völkergruppen und davon sind 32 noch unerreicht!

Wir verspüren einfach den Ruf auch gerade dort, an den Enden der Erde zu helfen, damit das Königreich Gottes ausgebreitet und der Name Jesu verkündet wird! Hast Du schon einmal gebetet, ob Du nicht vielleicht eines dieser Völker, wo wir arbeiten, adoptieren und im Gebet, mit Finanzen oder vielleicht sogar einem persönlichen Besuch unterstützen sollst? So kannst auch du mithelfen, diese Menschen zu erreichen! Wir haben immer wieder festgestellt, wie fruchtbar das ist, auch gerade für unsere eigenen Leben!!

 

Mirik India

 

Reisebericht - erweckliche Zustände in Mirik

Über unseren Aufenthalt in Bhutan und Nepal möchte ich im Moment nicht viel sagen, da dies sehr vertrauliche Informationen sind. Ich kann nur soviel sagen, dass wir mit verschiedenen Untergrundkirchen im Kontakt sind und auch die Leiterschaft in Nepal sehr offen ist für eine Zusammenarbeit in einem engeren Sinn. Bitte betet, dass wir effektiv sein können und nichts überstürzen. Zudem habe ich im Flugzeug eine aufstrebende Mitarbeiterin des nepalischen Aussenministeriums getroffen, deren Vision der Wiederaufbau des Landes ist. Sie kommt aus einer sehr einflussreichen Hindufamilie. Ich habe mit ihr gebetet im Flugzeug und dann sagte sie:

 Mirik India"Das hat mich jetzt so tief berührt, dass ich fast weinen musste. Bitte melde dich, wenn du wieder in unser Land kommst und ich werde euch Türen öffnen, wo ich nur kann!"

Danke für alle Gebete in diesem Zusammenhang!

In Mirik, das im indischen Teil des Himalaya liegt, durften wir zusammen mit ca. 130 Pastoren und Leitern eine gewaltige Zeit in der Gegenwart des Heiligen Geistes erleben. Gott brach einfach in unsere Treffen hinein und oft fingen Leute, während dem das Wort Gottes gepredigt wurde und auch in den Anbetungszeiten, laut an zu weinen.

Wir erlebten wie Leute Busse taten, aber vor allem auch viele von ihnen erlebten innere Heilung und der Geist Gottes wirkte ganz persönlich. Ich war so dankbar, dass wir dieses Mal als Team dienen durften und meine Mitarbeiter immer mit Gebet, Predigt und Ermutigung zur Seite standen!

Wir erlebten nicht nur ein massives Wirken des Heiligen Geistes, sondern mit Zuversicht dürfen wir auch sagen, dass unsere Studenten, die bei uns letztes Jahr die Schule absolviert haben im Glauben gewachsen sind und vollste Verantwortung für die Arbeit in dieser Region übernehmen. Wir wollen mit ihnen inskünftig enger zusammenarbeiten und auch vor Ort Bibelschulen anfangen!

Mirik IndiaEin Pastor hat unsere Lehren ernst genommen und auch die persönlichen Worte an ihn und hat in den letzten zwölf Monaten angefangen Aussengemeinden zu gründen in den Teeanbaugebieten, wo viele der Ärmsten leben. Multiplikation und Jüngerschaft geschieht und wir waren so dankbar Frucht zu sehen aus unseren Schulen in Südostasien, die wir mit Einsatz unserer letzten Ressourcen im vergangenen Jahr durchführten!

Gott ist gut und ich möchte mich an dieser Stelle einfach bei Euch allen für Eure Unterstützung bedanken! Oft gehen wir mit dem letzten Franken in eine neue Region und umso mehr freuen wir uns über jede finanzielle Unterstützung, wissen aber auch um die Macht jedes einzelnen Gebetes, das es uns möglich macht bewahrt und geschützt in diesen Regionen der Erde zu dienen!  Danke auch für alle Gebete für unsere Familien zuhause!

Danke auch Mark Tanner, Claudio Killias und Nadine Singer für die Begleitung auf dieser Reise. Gott hat Grosses getan und ohne dieses wunderbare Team wäre vieles nicht möglich gewesen! Danke!

In Christus verbunden grüsse ich Euch ganz herzlich!

Claude Widmer