Wir machen das weiter was wir machen!

2. Timotheus 1, 7-9 "Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. So schäme dich nun nicht des Zeugnisses unseres Herrn noch meiner, seines Gefangenen, sondern leide mit für das Evangelium nach der Kraft Gottes! Der hat uns errettet und berufen mit heiligem Ruf, nicht nach unseren Werken, sondern nach seinem eigenen Vorsatz und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben worden ist..."

Live School ThailandPaulus rief Timotheus auf, ihn im Leiden für das Evangelium zu unterstützen. Er ermutigte ihn, dass Gott uns nicht einen Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe gegeben hat! Weder die Kraft Gottes noch die Liebe Gottes können bleibend in uns gefunden werden...

Ich habe gerade ein äussserst interessantes Gespräch mit einem unserer Studenten gehabt. Er kommt aus Myanmar. Eine grossartige Nation mit vielen Nöten. Seit dem Bürgerkrieg vor 20 Jahren, ist das Land voller Waisen und in den Aussenbezirken herrscht ein grosses Bedürfnis nach Ausbildung. Weil es nicht einfach ist, das Evangelium frei zu predigen, gebrauchen die Christen dort die Möglichkeit mit Waisenhäusern praktisch zu helfen, aber auch mit einem Ausbildungsprogramm, können sie die Bevölkerung in den abgelegenen Gebieten erreichen und sie offiziell lehren.

Während sie also gewisse Themen lehren, lehren sie auch von der Bibel. Auf diese Art können sie Menschen zum Herrn führen und sie auch bejüngern. David ist ein junger Mann und der Leiter einer Organisation, die jetzt 12 vollzeitliche Lehrer hat, die in verschiedenen abgelegenen Gebieten in Myanmar lehren. Obwohl sie im 2009 ihre Unterstützung verloren haben und bisher kein Salär mehr bekommen, gehen diese Lehrer weiterhin treu in die abgelegenen Gebiete und lehren und geben das Evangelium weiter!

Ich fragte ihn, wie sie Stellung beziehen, betreffend dem Widerstand, den sie von der Regierung erleben. Er sagte: "Wir haben uns entschieden, einfach sowieso öffentlich zu lehren und zu predigen. Die Regierung ändert ihre Regeln die ganze Zeit und wenn wir uns davon beeinflussen lassen würden, dann wäre es wirklich schwierig für uns diese Generation zu erreichen! Wenn wir nicht mutig und kühn lehren und predigen, dann wird unsere Generation diesselben Probleme haben, wie die Generation zuvor und die Menschen werden nicht mit dem Evangelium erreicht werden!"

Das ist eine mutige Aussage, denn diese Menschen leiden wirklich für das Evangelium! So wie Paulus Timotheus schreibt.
Heute möchte ich dich neu ermutigen: Wenn du ängstlich bist oder Menschen Druck auf dich ausüben, weil du den Namen des Herrn anrufst, dann sei mutig! Bitte den Herrn dir seinen Geist zu geben und dich mit seiner Kraft, Liebe und Besonnenheit zu füllen! Bete wie die ersten Apostel, als sie verfolgt wurden (Apostelgeschichte 4,29-30): "Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Dienern, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden; indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung, und dass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus."

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