Segne, die Dich verfolgen!

Psalm 109, 17 Und er liebte den Fluch, so komme er auf ihn! Und er hatte keinen Gefallen an Segen, so sei er fern von ihm! 18 Und er zog den Fluch an wie sein Kleid, so dringe er wie Wasser in sein Inneres und wie Öl in seine Gebeine!

Diese Woche wurden wir mit ziemlicher Verfolgung konfrontiert und einige Leute drohten uns, dass sie das, was wir tun, zerstören würden. Manchmal ist es eine gute Sache, wenn Leute gegen dich aufstehen. Denn das bringt dich nur näher zum Herrn!

Aber manchmal bist du versucht wie David zu reagieren in diesem Psalm. Leider passiert das immer noch. Menschen, die oft anderen Menschen fluchen erleben das Negative ihrer eigenen Worte und kommen unter genau die Flüche, die sie über anderen aussprechen.

Als ich die paar Drohungssätze, bösen Worte und Flüche, die über mir ausgesprochen wurden, las kamen mir sofort die Worte Jesu in den Sinn:

Lukas 6, 27 "Aber euch sage ich, die ihr hört: Liebt eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen.
28 Segnet, die euch fluchen, betet für die, welche euch beleidigen.

Paulus predigte natürlich die gleiche Botschaft an die Kirche in Rom:

Römer 12, 14 Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht.

So fingen wir an für die zu beten, die uns drohten uns zu zerstören und sprachen Segen aus anstatt Fluch. Gott erinnerte mich an die Situation, mit der Nehemia konfrontiert war als er anfing die Mauern wiederaufzubauen und all die Einschüchterungen der Feinde Israels kamen. Nehemia arbeitete einfach weiter und tat das, wozu er berufen war.

Er lies sich von niemandem davon abhalten die Mauern aufzubauen und das Königreich Gottes zu bauen. Er wusste, dass die Anklagen nicht wahr waren und ging auf keine Weise darauf ein sich selber zu verteidigen. Er hatte keine Zeit dafür.

Manchmal wenn über dich Dinge gesagt werden, die nicht wahr sind, denkst du, dass du dich selber verteidigen musst. Du meinst du müsstest dich aufmachen und die Sache klarstellen, diese Leute wissen lassen, dass das nicht die Wahrheit ist. Die Versuchung dich selber zu verteidigen ist immer da.

Aber wieso wählst du nicht den Jesus Weg?

Matthäus 5, 43 "Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen."

Fange lieber an für die zu beten, die dich verfolgen. Ich bin sicher Paulus realisierte damals nicht, dass er nicht das Werk Gottes tat als er die Christen verfolgte. Er dachte, er tue Gott einen Gefallen und erkannte nicht, dass er Gott selber verfolgte. Denn als Jesus ihm erschien, heisst es:

Apostelgeschichte 9, 4 Und auf die Erde fallend, hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich? 5 Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst.

Weisst du, wir können es uns einfach nicht erlauben andere Christen zu verfolgen! Wenn wir das tun, verfolgen wir Jesus selber. Jesus lebt in jedem wiedergeborenen Christen, der ihn ihm Glauben aufgenommen hat. Wenn andere Christen schlecht über dich reden, etwas gegen dich haben und versuchen dich hinunter zu machen, dann kannst du dich gemäss Matthäus 5, 23-24 mit ihnen versöhnen.

Aber wenn du das getan hast und sie wollen sich nicht mit dir versöhnen, dann fängst du besser einfach an für sie zu beten. Wer hätte gedacht, dass Paulus, der grosse Verfolger der Gläubigen, aufwachen und einer der gewaltigsten Apostel werden würde? Gebet funktioniert!

Denke nicht zu lange darüber nach und mache einfach weiter mit der Arbeit, die Gott dir gegeben hat und du wirst sehen, dass Gott sehr wohl fähig ist, seine Diener zu rechtfertigen und sein Königreich in Kraft hervor zu bringen!

So gehen wir heute einfach vorwärts, wie das die früheren Apostel schon getan haben:

1. Korinther 4, 12 Mit unseren eigenen Händen arbeitend. Geschmäht, segnen wir; verfolgt, erdulden wir;
13 gelästert, bitten wir.

 

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