Offene Türen in Kenya

Liebe Freunde

Seit gut einem Jahr sind wir nun in Kenia damit beschäftigt eine Arbeit aufzubauen. In John Shiundu haben wir einen treuen und loyalen Mitarbeiter gefunden, der uns dort hilft Fuss zu fassen. Vor rund einem Jahr waren wir zum ersten Mal in Kenia und haben Leute besucht, die uns über das Internet angeschrieben hatten. Da es manchmal schwierig zum einschätzen ist, ob diese Anfragen seriös sind oder einfach nur finanzielle Absichten beinhalten, hat John uns geholfen diese Kontakte zu prüfen.

Nach unserem ersten Aufenthalt im Dezember vor einem Jahr haben wir daraufhin zwei Ehepaare an unsere internationale „School of Ministry“ in der Region Genf eingeladen. Seither haben sich die Ereignisse überstürtzt und Gott hat uns viele gute Leute in diesem Land geschenkt, die das Werk des Herrn vorantreiben.

Claude Widmer ist gerade erst von unserer ersten Kurzbibelschule in Eldoret zurückgekehrt. Die Teilnehmer waren mehrheitlich junge Gemeindegründer. Doch es hatte auch einige einflussreiche „Senior Leaders“ dabei, die Leiterschaft über dutzende von Gemeinden oder zum Teil ganzen Gemeindeverbänden ausüben.  

Philip Elston und Tom Brock dienten auch in den letzten Tagen der Schule. Als Resumée machten sie folgende Aussage: „Diese Gruppe hier hat das Potential eine Reformation in diesem Lande auszulösen!“ Sie waren tief beeindruckt vom Wirken des Heiligen Geistes und der Offenheit, gerade auch von den reiferen Leitern.

Wir wollen die Arbeit in Kenia im kommenden Jahr ausweiten und haben reges Interesse gefunden. Auch in der Online Schule haben sich bereits Studenten aus Kenia angemeldet, die nun einige unserer Kurse belegen. Was uns nebst der Arbeit mit den Leitern wichtig ist, sind die Randregionen, die von den meisten ausländischen Diensten vernachlässigt werden. Dort durften wir in Gegenden das Evangelium verkünden, wo es bisher sehr Finster ist und viel Zauberei, Sekten und Aberglaube vorherrscht.

Wir sind auch hier dankbar für alle Unterstützung im Gebet. Im Moment beten wir auch um ein Zentrum, wo wir permanent Gemeindegründer ausbilden und aussenden können! Daneben ist es uns auch ein Anliegen die lokalen Arbeiten (mit Waisenhäusern etc.) zu unterstützen.


Ganz herzlichen Dank für alles Mittragen.

P.S. Morgen werden wir noch den dritten Teil dieses Endjahresberichtes durchlassen und wollen vor allem die Arbeit in der Schweiz thematisieren und einen kurzen Ausblick in die Zukunft machen.