Claude Widmer und Manuel Bestler sind gerade aus Kenya zurück gekehrt, wo sie ihre ehemaligen Studenten der Live-Jüngerschaftsschule, die im Februar dieses Jahres stattfand, und ihre Gemeinden besuchten. Sie durften Gott auf eindrückliche Art und Weise erleben und erzählen hier kurz davon!
Hier der Reisebericht:
Sekten wie Sand am Meer!Unsere erste Station, wo wir dienen durften war in einer ganz kleinen Gemeinde in der Nähe der Stadt Kisii! Man kann die dämonische Präsenz förmlich spüren und die Luft ist zum Schneiden dick in dieser Gegend. Kein Wunder, denn ein ganz grosser Teil der Leute dort ist Teil von obskuren Sekten, die viele dort in ihrem Bann halten.
Bisher gibt es dort nur eine ganz kleine Gemeinschaft von wiedergeborenen Christen, die uns eingeladen haben ihnen zu helfen. Bereits letzten Dezember waren wir dort, um ihnen kurz zu dienen mit Wort und Gebet. Erich Pfister hatte damals ein Wort der Erkenntnis, dass jemand da sei, der auf einem Ohr nichts hört. In der Tat war es so und diese Frau wurde von Jesus berührt und geheilt! Hallelujah!
Dieses Mal durften wir den Leitern dienen und danach predigten wir am Gottesdienst und beteten danach noch für die Leute. Der Heilige Geist begann mächtig zu wirken und Menschen weinten, weil Jesus ihnen begegnete und innere Heilung schenkte, andere fielen zu Boden und Dämonen manifestierten! Gott brachte an diesem Treffen viel Heilung und Befreiung in diesen Ort der Dunkelheit. Es kamen auch sieben Leute zum Glauben an diesem kleinen Treffen mitten im Niemandsland!
Über unseren Kontakt John Shiundu sind wir weiterhin mit ihnen verbunden und versuchen zu helfen wo wir können.
Am gleichen Tag noch fuhren wir weiter Richtung Westen nach Migori.
Es war eine besondere Freude Godfrey und Alice wiederzusehen, die bei uns in diesem Frühling die Jüngerschaftsschule absolvierten. Das Programm war auch dort sehr gedrängt, so dass wir täglich mehrere Male predigten und Gottes Wort verkünden durften. Nicht nur das, sondern es war auch ein starker geistlicher Kampf im Gange und Gott fing an das prophetische Wort für diese Gegend zu offenbaren und am letzten Treffen irgendwo im Busch draussen, taten alle Leiter Busse für ihre eigenen Sünden, aber auch diejenigen der Vorfahren und Gott begann gewaltig zu wirken!
Eine Frau sagte uns übrigens: „Ihr seid die ersten Weissen, die jemals hier draussen gepredigt haben.“ Auch in dieser Gegend gab es einen falschen Propheten, der die Leute enorm in seinen Klauen hatte. Es ging soweit, dass die Leute glaubten, dass Aids einfach ein Fluch sei, gegen den man nichts machen könne. Erst kürzlich wurden sie darüber richtig aufgeklärt. Doch infolge dieses Irrglaubens starben soviele Leute dort, dass nur ca. 15 – 20 Prozent der Erwachsenen noch am Leben sind.
Dies hatte natürlich zur Folge, dass es übermässig viele Waisenkinder gibt, von welchen wiederum ein beachtlicher Anteil HIV positiv ist. Deshalb schätzen wir die Arbeit von unseren Geschwistern dort umso mehr, weil sie vielen dieser Kinder ein Zuhause geben und ein Waisenhaus aufgemacht haben, das wir auch unterstützen. Die Not ist gross, aber Gott tut inmitten von all dem Leid ein Werk und wir sind dankbar, dass wir durch Godfrey und Alice daran teilhaben dürfen.
Seit wir im Dezember dort waren und sie bei uns die Schule besuchten scheinen ihre Gemeinden dort zu wachsen und sie haben begonnen, Jüngerschaft zu machen und den Leib Christi auszurüsten. Godfrey und seine zwei Ältesten meinten: „Wir haben uns immer wieder zurückgehalten, als Leute aus dem Westen kamen und anfingen Projekte in unserer Region zu unterstützen. Wir wollten nicht nur Projekte, sondern vor allem das Reich Gottes bauen. So seid ihr die ersten, mit denen wir zusammen arbeiten. Als wir anfingen, da hatten wir keine Unterkunft für die Kirche, sondern wir trafen uns unter den Bäumen!“
Heute haben sie eine Gemeinde in Migori selber und zusätzlich noch vier weitere Aussenstellen, wo sie Menschen mit dem Evangelium von Jesus Christus erreichen!
Danach ging die Reise weiter nach Eldoret. Kaum angekommen hatten wir bereits ein Treffen bei einem Freund von John, dessen Gemeinde sich auch über den Mittag trifft. Wir staunten nicht schlecht, als wir dort über Hundert Leute antraffen, die auf ihr Essen verzichteten, um Gemeinschaft zu haben und vor Gott zu sein!
In Eldoret geschah etwas Unerwartetes. Wo wir hinkamen hatten wir prophetische Worte, die so klar und genau in die Leben der Betroffenen hineinsprachen, so dass Gottes Wirken für alle offenbar war. Es war eindrücklich mitzuerleben, wie oft nur wenige Augen trocken blieben und wir hörten immer wieder das Gleiche: „Gott hat direkt in meine Situation hineingesprochen! Danke, dass ihr Euch von ihm gebrauchen liesset.“ Es war als ob Gott selbst diesen Auftrag nochmals bestätigen wollte, nachdem wir genau auf diesem Bereich in einer weltlichen Zeitung so in die Mangel genommen wurden.
Halleluja! Ja, es war wie wenn überall wo wir waren, Gott einfach seine Offenbarung ausgiesst und dem Volk Gottes hier dienen wollte! Sogar an den Leitertreffen, wo Bischöfe und andere einflussreiche Leiter zugegen waren, floss das prophetische Wort so stark, dass selbst konservative Leiter bekannten, dass Gott zu ihnen gesprochen hat und Türen dadurch geöffnet wurden! Wir geben Gott alle Ehre, denn es war uns allen klar, dass Jesus selbst zu den Menschen sprach!
Ein Grund unserer Reise war die Vorbereitung einer Kurzbibelschule Ende Jahr. Gott hat uns die Türen nun geöffnet und uns Gunst geschenkt bei vielen Leitern hier in der Region von Eldoret in Kenya. Wir haben auch einen geeigneten Ort dafür gefunden und sind nun in den Verhandlungen diesbezüglich.
Nun beten und glauben wir, dass alle Türen aufgehen, so dass die richtigen Leute kommen und wir genügend Finanzen haben, um diese auch durchzuführen.
Wir sind jedenfalls enorm ermutigt, dass Gott uns in John und Juster Shiundu ein vertrauenswürdiges Ehepaar geschenkt hat mit welchen wir hier das Königreich weiter ausbauen und neue Fundamente legen dürfen!
Danke für alles Mittragen und alle Untersützung!
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