Wir stehen alle im Kampf. Manchmal merkst du das mehr und manchmal weniger. Ich habe die Bibelstelle diesbezüglich nie richtig verstanden – bis jetzt. Nun hat mir Gott gezeigt, was er genau damit meint.
Es gibt einen guten Kampf zu kämpfen und wenn du den nicht kämpfst, dann kämpfst du einen anderen. Was für einen anderen? Hm, den Kampf des Zweifels, wo du das Gefühl bekommst, dass du in die Luft boxt und nichts wirklich dabei heraus kommt.
Den Kampf der Hoffnungslosigkeit und des Unglaubens wo dir wie der Boden unter den Füssen weggezogen wird.
Den Kampf der Rache und des Hasses, wo du selber der Vergelter deiner Schuldiger bist.
Es gibt so viele andere Kämpfe, in denen du drin stehen kannst, die aber nichts mit dem guten Kampf des Glaubens zu tun haben. Es gibt so viele Kämpfe in deinem Leben, die nur Zerstörung und Tod hervorbringen.
Aber Gott fordert dich durch Paulus im 1. Timotheus Brief auf, dass du den guten Kampf kämpfst, den Kampf des Glaubens!
1. Timotheus 6,12 „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu welchem du berufen worden bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.“
Eine andere Bibelstelle kommt mir spontan dazu noch in den Sinn und zwar diese: „Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist, denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens!“ (Sprüche 4,23). Weisst du, wenn du den guten Kampf kämpfst, dann kommen immer wieder Versuchungen und Tests und Attacken auf dein Herz zu.
Diese wollen dein Herz verunreinigen. Verunreinigen mit Dingen, die dir nicht gut tun, Dinge des Fleisches, die nur Tod hervorbringen. Wenn du zum Beispiel falsch behandelt wirst und du dann Rache spürst und Hass und du denkst: „Ich kann nicht vergeben!“ Was tatsächlich passiert ist, dein Herz wird schwarz und beschmutzt.
Wenn du aber vergibst, dann ist das nicht nur so anzusehen, dass du vergeben MUSST, nein, du KANNST vergeben. Du hast diese Möglichkeit, die dich wieder in die Freiheit führt. Du hast diese Gnade! Und dann bist du wieder frei von diesen schmutzigen Gedanken, die dein Herz verunreinigten. Gott möchte, dass dein Herz klar und rein ist, dass von ihm Ströme lebendigen Wassers ausgehen können zu anderen Menschen.
Lass deine Wasserströme nicht verschmutzt werden durch dreckige Dinge (die Früchte des Fleisches, siehe Galater 5,19-21). Denk nicht, dass du ein Recht darauf hast zornig oder eifersüchtig oder nachtragend zu sein, schlecht hinten herum zu reden oder dich über andere zu erheben und zu richten und zu beurteilen, um nur einige davon zu nennen... diese Dinge tun nicht nur den anderen nicht gut und bringen Zerstörung und Tod hervor, sondern sie tun auch dir nicht gut!
Dein Herz wird verunreinigt und ist keine Quelle des Lebens mehr, wenn du das zulässt. Deshalb sollst du eben den guten Kampf kämpfen, wo es um den Glauben geht.
Kämpfe den Kampf des Glaubens jeden Tag und kämpfe nicht mit anderen Dingen wie Zweifel, Unglaube, Angst, Verdammnis. Diese Dinge sollen kein Teil von dir sein. Diese Dinge hat Jesus am Kreuz überwunden. Er hat dir den Sieg verschafft. Lebe in seiner Gnade und aus seiner stetigen, täglichen Vergebung und du brauchst dich nicht mehr mit sinnlosen Kämpfen herumzuschlagen, die nichts bringen.
Stattdessen fängst du an den guten Kampf zu kämpfen und für den Herrn Land einzunehmen. Jeder Tag bringt Neues hervor und wenn du für den Herrn vorwärts gehst und Menschen das ewige Leben eröffnest, dann bist du immer wieder mit Widerstand konfrontiert, das ist normal. Aber dann kämpfst du eben diesen guten Kampf wo Leben daraus entsteht.
Hast du auch eine neue Offenbarung bekommen was es heisst den guten Kampf zu kämpfen? Wenn ja, dann lass uns gemeinsam drangehen!
Ich segne Dich mit dem Wort, das Paulus im 2. Brief an Timotheus dann geschrieben hat: „Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt.“ (2. Tim. 4,7)
Kommentare
Kämpfe den guten Kampf
Liebe Daniela
Gerade in den letzten Tagen ist mir genau das auch bewusst worden! Wir haben einen Kampf zu kämpfen, so oder so...daran gibt's wohl nichts zu ändern.
Die Frage ist nur, kämpfen wir den unendlichen Kampf der Sinnlosigkeit, des Unglaubens, der Minderwertigkeit etc. in dem wir zum Verlieren bestimmt sind,
oder kämpfen wir eben den guten Kampf des Glaubens, ausgerüstet mit dem Schild des Glaubes und dem Schwert des Geistes, den Kampf zum Überwinden, zum Sieg und zum Leben in Fülle.
Für mich ist es eine leichte Entscheidung, ich will den guten Kampf des Glaubens kämpfen, in dem wir je länger je stärker und mutiger werden, und nicht den anderen Kampf, in dem man je länger je müder und entmutigter wird!
Vielen Dank für diesen genialen Blog!