Ausserordentliche Gunst in Kenya

Liebe Freunde

Philip Elston und ich sind gerade eben aus Kenia zurückgekehrt und ich danke euch allen ganz herzlich für alles Mittragen im Gebet. Wir sind auf aussergewöhnlich viel Gunst gestossen und es scheint, als ob Gott uns in dieser Nation effektiv eine Türe geöffnet hat. Es ist kaum in Worte zu fassen, wie gut wir von den christlichen Leitern vor Ort aufgenommen wurden und immer wieder die folgenden Worte gehört haben:Philip Elston mit Übersetzer
„Kenia braucht diese Botschaft und ihr seid zur rechten Zeit zu uns gekommen! You are the real deal!“

Dienst dehnt sich aus

Unser Mitarbeiter John Shiundu aus Eldoret kann es kaum fassen:
Noch vor etwas mehr als einem Jahr hatten wir ihn zusammen mit seiner Frau Juster an unserer Jüngerschaftsschule in Vich VD. Gott hatte damals mehrmals zu ihm gesprochen, dass sich sein Dienst ausweiten wird und er mehr Einfluss haben würde. Jetzt haben wir bereits über fünfzig Pastoren und Leiter, die regelmässig mit John in Kontakt sind und mit uns arbeiten, damit wir in Kenia (und darüber hinaus) einen Unterschied machen dürfen. Bitte betet auch für John und Juster, damit Gott ihnen in allen Aufgaben und der grösseren Verantwortung Weisheit gibt.
An der Konferenz in Nakuru, das ca. 2 Stunden mit dem Auto von Nairobi (Hauptstadt) entfernt liegt, nahmen etwas mehr als 60 Leiter teil und wir erlebten ein tiefes Wirken des Heiligen Geistes.
Hier einige der Begebenheiten:

Bruder gegen Bruder

In der ersten Nacht in Kenia hatte ich einen Traum, in welchem  ich sah, dass Brüder gegeneinander mit Macheten (Buschmesser) kämpften und sich gegenseitig verletzten. So habe ich am ersten Tag über Kain und Abel gelehrt und sie aufgefordert, Busse zu tun, wo sie sich gegenseitig bekämpfen und andere Männer und Frauen Gottes verleumden usw. Dieser Botschaft folgte eine längere Zeit der Busse mit vielen Tränen und teilweise lautem Schluchzen.
Wir gaben ihnen die Aufgabe, dass sie sich vom Heiligen Geist jede Person zeigen lassen, mit denen sie nicht vollständig versöhnt sind und sie nicht von ganzem Herzen mit der Liebe Jesu lieben können. Nach diesem Treffen konnten wir förmlich spüren, dass neue Freiheit in manche dieser Leiter hineingekommen war! Halleluja!

Eine Botschaft für Kenia

Wir haben an dieser LMitte John Shiundueiterkonferenz vor allem über Vaterschaft und Liebe gepredigt. Vielen gingen diese Botschaften unter die Haut und oft blieben die Augen nicht trocken. Einer der Leiter, die aus Nairobi kamen, um uns zu prüfen, weil sie „Schlechtes“ über uns gehört hatten, sprach sich öffentlich für uns aus und sagte:
„Wir brauchen Euch in diesem Land und wir wollen diese Botschaft annehmen. Vor einigen Jahren hatten wir schon einmal jemanden aus den USA, der die gleiche Botschaft brachte. Doch damals haben wir sie nicht ernst genommen und ihn belächelt, obwohl er uns sagte, dass wenn wir diese Botschaft nicht ernst nehmen, schwere Zeiten über unser Land kommen würden. Dies geschah dann auch kurz darauf und nach den politischen Wahlen gab es schwere Aufstände und viele mussten ihre Leben lassen!
Nun gibt uns der Herr eine neue Gelegenheit. Es stehen im kommenden Jahr wieder Wahlen an und wir sind in einer kritischen Situation. Dieses Mal wollen wir diese Botschaft jedoch annehmen und wir bitten Euch, dass ihr wiederkommt und uns helft, damit unser Land ein Segen sein kann und kein Schaden nimmt.“
Ein anderer Leiter kam weinend zu uns und sagte:
„Ich bin ohne Eltern aufgewachsen. Sogar meinen Namen habe ich mir selber gegeben. Gott hat mich an diesem Treffen ganz neu berührt und mir Heilung geschenkt. Ich durfte auch meinen vorherigen Leitern vergeben, wo sie mich verletzt hatten und habe mir vorgenommen jedem zu schreiben und sie zu segnen!“

Theologe: Vom Kopf ins Herz

Einer der Teilnehmer unterrichtet an einem der grössten theologischen Institute im Land. Während einer Pause kam er auf Philip und mich zu und sagte:
„Ich habe Tausende von geistlichen Kindern, die ich über die Jahre lehren durfte. Doch während diesen Tagen ist mir viel aufgegangen und eure Botschaften haben mein Herz berührt. Nun ist es vom Kopf ins Herz gegangen. Ich habe viele Fehler gemacht und vor allem Kopfwissen vermittelt. Doch dies möchte ich nun ändern!“
Ich habe ihm angeboten, dass er unsere Online-Kurse gratis für sein theologisches Institut gebrauchen darf und er nahm dankend an. Ich musste dabei an Nikodemus denken, der zur Zeit Jesu ein Theologe war und sich für ihn einsetzte und die Wahrheit erkannte.

Nicht nur an der Konferenz, sondern auch auf der Rückreise in Nairobi stiessen wir auf aussergewöhnlich offene Türen. Philip Elston hatte ein Wort des Herrn für einen Politiker (er wusste nicht, dass er Politiker war…), der an eines der Treffen kam.  Es war so persönlich und ein Treffer ins Schwarze. Die Türen gehen überall auf. Auch die Gemeinden, welche mit uns verbunden sind, erleben ein neues Wirken des Heiligen Geistes und wie neue Leute zu Jesus finden.
Wir bitten Euch, dass Ihr mit uns zusammen betet, damit Gott uns klar zeigt, wie wir dem Leib Christi in Kenia ein Segen sein können und Weisheit haben für die nächsten Schritte.  Nebst all dem gibt es auch viel Not (Waisen, Witwen usw.)  und auch da brauchen wir Weisheit, wie wir mit unseren geringen Mitteln umgehen und sie einsetzen. Danke für alles Mittragen!
In der Liebe Jesu verbunden,

Claude Widmer